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Die Schwangerschaft
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Wie alles begann!!!

Tja - die üblichen Schwangerschaftsanzeichen blieben bei mir absolut aus und so verließ ich mich auf mein Körpergefühl, als ich mir Ende November 2006 einen Termin beim Gynäkologen nahm. Irgendetwas war anders als sonst und ich war mir sicher, schwanger zu sein. Einen Schwangerschaftstest wollte ich nicht machen, weil der in einem frühen Stadium meist eh nicht richtig anzeigt.

29. November 2006

Beim Ultraschall ist nur eine verdickte Gebärmutterschleimhaut festzustellen und keine Fruchthülle zu erkennen. Dr. Schiweck macht mir Mut und möchte den Befund eine Woche später nochmal kontrollieren. 

05. Dezember 2006

Nikolaustag! Ach wäre es schön, wenn ich Patrik abends mit einem Ultraschallbild überraschen könnte. Seit Tagen kämpfe ich mit Kreislaufproblemen und Schwindel, aber da muss ich mich jetzt wohl erst mal dran gewöhnen. Der Arbeitstag geht nur schleppend vorüber und ich kann meinen abendlichen Arzttermin kaum erwarten. Dann endlich Feierabend! Nervös sitze ich im Wartezimmer der Arztpraxis - neben mir eine Schwangere, der ich doch etwas neidisch auf den Bauch schaue. Dann bin ich endlich an der Reihe. Dr. Schiweck fragt nach meinem Befinden und macht erneut eine Ultraschalluntersuchung! Gespannt schaue ich auf den Monitor und kann kaum glauben, was ich sehe! Eine Fruchthülle ist klar und deutlich zu sehen und Dr. Schiweck bestätigt meine Einschätzung. 

ICH BIN SCHWANGER!!! 

Wir sind in der 7. Schwangerschaftswoche (SSW) und als Entbindungstermin wird der 30.07.2007 errechnet.

Zur Sicherheit möchte er aber den Befund eine Woche später nochmal kontrollieren, ehe er mir den Mutterpass ausstellt! Und natürlich bekomme ich ein Ultraschallbild für Patrik mit. Das erste Bild unseres Kindes - Wahnsinn!
Zu Hause angekommen, drücke ich Patrik das Bild in die Hand und sage "schönen Nikolaustag, Papa". Er ist sprachlos und freut sich riesig.

12. Dezember 2006

Wir sind aktuell in der 8. SSW (7+1) und es steht eine erneute Ultraschallkontrolle an. Unserem Krümel geht es gut. Wachstumsmäßig entspricht der Ultraschallbefund zwar erst der 7. SSW, aber so was ist ja nicht tragisch. Die Herzaktionen sind zu sehen und absolut in Ordnung. Mehr interessiert uns zunächst nicht, denn Zeit zum Wachsen hat dieses kleine Leben ja noch.

02. Januar 2007

Weihnachten und Silvester waren wunderschön und so starten wir voller positiver Energie ins neue Jahr. 
11. SSW und immer noch eine Woche Wachstumsrückstand. Aber sonst sind alle Befunde in Ordnung und wir freuen uns tierisch auf unser Kind.

09. Januar 2007

12. SSW und der Ultraschallbefund ist weiterhin zufriedenstellend. Wachstumsmäßig immer noch im Rückstand, ist unser Krümel aktuell 3,2 cm groß. 

12. Januar 2007

Eine Kontrolluntersuchung in der Uniklinik Homburg steht an. Mit gemischten Gefühlen gehts dorthin und nach mehr als 2 Stunden Wartezeit bin ich endlich mal an der Reihe. Die Ärzte bestätigen die Untersuchungsergebnisse von Dr. Schiweck, erklären aber, dass Kinder oftmals Wachstumsrückstände aufweisen, diese aber spätestens nach der Entbindung wieder relativ schnell aufholen. Ansonsten sind die Befunde stabil und wir sind erst einmal zufrieden.

16. Januar 2007

Wir sind in der 13. SSW! Kreislaufprobleme, Bauchkrämpfe und Unwohlsein bestimmen den Alltag! Hinzu kommt ein unheimlicher Schlafbedarf und ständige Müdigkeit. Mit dem Krümel ist aber ansonsten alles in Ordnung. Der Geburtstermin wird um eine Woche nach hinten datiert, da die Kleine weiterhin einen Wachstumsrückstand aufweist. Als sogenannter "korrigierter Entbindungstermin" wird der 05.08.2007 festgelegt.

26. Januar 2007

Alle Werte sind stabil, der Krümel ist ganz schön lebhaft, so dass interessante Ultraschallbilder leider nicht so wirklich möglich sind. Derzeit liegt der Krümel in Beckenendlage, aber bis zur Geburt hat er ja noch ein wenig Zeit, sich in die richtige Position zu bringen.

15. Feburar 2007

Wir sind in der 17. SSW und die Befunde bleiben glücklicherweise alle stabil. Nur mit dem Wachstum sind wir nicht im "Normbereich", so dass wir uns insgeheim doch immer noch ein wenig Sorgen um unser ungeborenes Kind machen. Aber Dr. Schiweck macht uns Mut und so blicken wir weiterhin zuversichtlich der Geburt entgegen.

01. März 2007

So, die 19. SSW hätten wir dann mal erreicht. Yipiie - nächste Woche ist Halbzeit im "40-Wochen-Schwangerschafts-Marathon". Und innerhalb der nächsten Wochen sollten wir beim Ultraschall endlich mal herausfinden können, welchem Geschlecht unser Krümel angehören wird.

16. März 2007

Wir sind aktuell in der 21. SSW und Oma Gisela war heute mit zur Ultraschall-Untersuchung. Dr. Schiweck vermutet (zu 99%), dass es ein Mädchen wird, da bisher kein "Zipfel" zu sehen ist. Aber das Geschlecht spielt für uns eh keine so wichtige Rolle. Wir hoffen nur, dass unser Kind sich weiterhin gut entwickelt und wir ein gesundes Kind in Armen halten dürfen. Nach dem Arztbesuch hab ich als erstes Papa Patrik angerufen und ihm erzählt, dass er wohl eine Tochter bekommen wird. Überglücklich meint er am Telefon "OK, dann bekommen wir unsere Karolin, ich freu mich drauf!" Geschlecht und Name stehen also fest - nu muss das Kind nur noch wachsen.

30. März 2007

Die 23. SSW wäre erreicht. Unsere Kleine ist vom Wachstum her immer noch im Rückstand. Leider hat sie bisher nicht den erwünschten Wachstumsschub gemacht, auf den wir so dringend gewartet haben. Mittlerweile ist sie mehr als eine Woche im Rückstand und das beunruhigt mich doch sehr. Dr. Schiweck ist dennoch zuversichtlich und möchte bei der nächsten Kontrolle eine ausführliche Ultraschalluntersuchung machen.

18. April 2007

Heute hat Patentante Ute Geburtstag, Papa Patrik hat seinen freien Tag und bei unserer Kleinen steht ein Ultraschall-Screening an. Endlich kann Patrik mal wieder zur Untersuchung mitgehen und unsere Kleine "in Aktion" beobachten. Und vielleicht springt ja auch ein schönes Ultraschallbild als Geburtstagsgeschenk für Patentante Ute raus. Nach knapp 45 Minuten Wartezeit sind wir endlich an der Reihe und ich liege gespannt auf der Untersuchungsliege. Die üblichen Messungen zeigen leider keine wesentliche Veränderung, unsere Kleine zeigt immer noch einen deutlichen Wachstumsrückstand auf. Aber die Organe sind alle in Ordnung und die Messwerte bzgl. der Durchblutung beim Kind sind alle mehr als zufriedenstellend. Dann wird nch der Durchfluss der Gebärmutterarterien gemessen und Dr. Schiweck stösst auf die Ursache des Wachstumsrückstandes. Unsere Kleine wird nur von der rechten Gebärmutterarterie versorgt, da die linke Arterie kaum durchgängig ist. Ein Schock fährt uns durch die Glieder, als Dr. Schiweck uns mitteilt, dass wir uns nach Abschluss der Ultraschalluntersuchung über die weitere Vorgehensweise in den kommenden Wochen ausführlich unterhalten müssen. Ich bin den Tränen nahe und auch Patrik sitzt still und in sich zusammengesackt auf dem Stuhl. Er unterdrückt seine Tränen, versucht für mich und das Kind stark zu sein, obwohl ich ihm ansehe, dass er seine Enttäuschung am liebsten rausgeschrieen hätte.  Im anschließenden Gespräch trägt Dr. Schiweck alle Untersuchungsergebnisse zusammen und erklärt uns, dass er aufgrund der aktuellen Befunde zur Sicherheit eine Lungenreife bei unserer Kleinen durchführen möchte. Es sei zwar nicht gesagt, dass sie zu früh geboren würde, aber er wolle frühzeitig alle möglichen Vorkehrungen treffen. Weiterhin teilt er uns mit, dass es durchaus sein könne, dass die funktionierende Gebärmutterarterie unser Kind in den nächsten Wochen nicht ausreichend versorgen könne, so dass die Kleine im schlimmsten Fall viele Wochen zu früh per Kaiserschnitt geholt und dann "aufgepeppelt" werden müsse. Er hofft, dass wir die Schwangerschaft noch mindestens 6 Wochen erhalten können und die 32. SSW erreichen. Und um im Fall der Fälle dann zusätzlichen Komplikationen vorzubeugen, möchte er nach einer Woche nochmals die Flussgeschwindigkeiten in den Arterien messen und danach gleich mit der Lungenreife beginnen. Ich muss nun darauf achten, dass ich mich möglichst nicht auf die rechte Seite lege, meine Beine möglichst oft hochlagere und somit eine bessere Versorgung der Kleinen gewährleiste. 
Nunja - unsere Pläne von einer schönen Geburtstagsfeier bei Patentante Ute waren somit schnell abgehakt und wir mussten unseren Familien stattdessen sagen, dass wir uns nun erst recht ernsthafte Sorgen über den weiteren Schwangerschaftsverlauf und die Entwicklung der Kleinen machen.
Die aktuellen Messungen ergeben, dass die Kleine zum errechneten Geburtstermin (30.07.2007) einen Wachstumsrückstand von 11 Tagen und zum korrigierten Entbindungstermin (05.08.2007) einen Wachstumsrückstand von 16 Tagen (!!!) aufweist. Das vom Computer errechnete aktuelle Gewicht der Kleinen liegt bei ca. 484 Gramm und ist deutlich zu wenig. 
Hinweis: Normalerweise haben Kinder in diesem Schwangerschaftsstadium ein Gewicht von ca. 800g und eine Größe von 33 cm.


19. April 2007

Eben habe ich mit Hebamme Yasmin telefoniert. Sie hat mich erst einmal beruhigt und mir gesagt, dass wir alles ausführlich bei unserem Termin am 25. April besprechen werden. Sie hat gesagt, dass ich mich ruhighalten und viel trinken soll. Das werde ich doch glatt machen, wenn es der Kleinen nur irgendwie hilft. 

25. April 2007

Patrik und ich haben einen Termin bei Hebamme Yasmin. Nachdem wir ihr die aktuelle Situation geschildert und unsere Sorgen erzählt haben, beruhigt sie uns erst einmal. Dann erzählt sie, dass sie diese Problematik bereits von anderen Patientinnen kennt und in den meisten Fällen eine Verbesserung der Werte durch eine Ernährungsumstellung eingetreten sei. Hey - ein Lichtblick in der Dunkelheit der letzten Tage. Patrik und ich schauen uns hoffnungsvoll an und Yasmin erklärt mir genau, was ich in den nächsten Wochen "versuchen" soll. Eine Garantie, dass diese Ernährungsumstellung meine Werte positiv beeinflusst kann sie mir natürlich nicht geben, aber sie macht uns Mut, diesen Versuch in Angriff zu nehmen. So soll ich dann die nächsten Wochen täglich mehrere Äpfel essen, einige Liter Flüssigkeit (Tee, Wasser) zu mir nehmen und möglichst fettarm essen. Ab und an ein kleines Stück Ananas und wenn ich wollte auch mal nen Granatapfel. Ok - wenn das alles wäre, dann sollte das doch zu schaffen sein. Die Lungenreife sollen wir aber auf jeden Fall durchführen lassen. Yasmin "prophezeit" mir, dass wir mit dieser Therapie die Schwangerschaft bis zur 40. SSW erfolgreich erhalten werden.

26. April 2007

Wir schreiben die 27. SSW und heute steht die befürchtete Kontrolluntersuchung der Gebärmutterarterien an. Wir haben in der vergangenen Nacht kaum geschlafen und Patrik ist mit mehr als gemischten Gefühlen zur Arbeit gegangen. Ich habe Angst, weil ich nicht weiß, welche Hiobs-Botschaften mich heute erwarten werden. Die Wartezeit kommt mir heute unendlich lange vor, obwohl ich nach dem geschriebenen CTG doch beruhigt sein könnte. Das Herz unserer Kleinen schlägt kräftig und ich war froh um jede Sekunde, die ich diesen Schlägen zuhören durfte. So - endlich an der Reihe und nur noch wenige Minuten bis zum Ergebnis der aktuellen Messungen. Leider hat sich zum Befund der Vorwoche nichts geändert und so rät mir Dr. Schiweck zur Cortison-Injektion (Lungenreife). Nicht gerade angenehm, diese Injektion. Es drückt und schmerzt schon sehr, während das Medikament in den Oberarmmuskel gespritzt wird, aber für das Wohl unserer Kleinen nehme ich diese kurzzeitigen Schmerzen gerne in Kauf. Hauptsache, wir tun alles, was momentan möglich ist, um sie so lange wie möglich im Bauch zu lassen.


27. April 2007

Heute gibts die 2. Cortison-Injektion. Die erste hab ich gut vertragen, fühlte mich sogar seit langem wieder absolut fit und leistungsfähig. Ich hoffe, dass die Arterie auch weiterhin leistungsfähig bleibt und unsere Kleine noch ausreichend versorgt. Die Spritze schmerzt heute noch mehr als gestern, wobei ich aber tapfer auf dem Stuhl sitze und alles über mich ergehen lasse. 10 Minuten später sitze ich wieder bei Patrik im Auto und wir fahren nach Hause. So wirklich schmeckt uns das supertolle Luxusfrühstück nicht, das Patrik auf den Tisch "gezaubert" hat, aber wir sind fest entschlossen, positiv nach vorne zu schauen, auch wenn wir innerlich total aufgewühlt und voller Sorge um unser Kind sind.


07. Mai 2007

Heute beginnt die 29. SSW und der nächste Kontrolltermin steht an. Ich habe Angst. Patrik hat mir heute morgen noch Mut zugesprochen und sich auch noch etwas länger mit unserer Kleinen "unterhalten". Ich hoffe, die Kleine hat verstanden, wie wichtig es ist, dass sie noch einige Wochen in ihrem 1-Raum-Appartement aushält, damit sie in ihrer neuen Welt problemlos aufwachsen kann.
Die Messwerte haben sich leicht verbessert. Sie sind immer noch nicht berauschend, aber immerhin etwas besser geworden. Dr. Schiweck glaubt nicht wirklich an die Wirkung der Ernährungsumstellung, aber für ihn zählen erst einmal nur die aktuellen Werte und der Erhalt der Schwangerschaft. 
Zu allem Übel hat sich unsere Kleine dazu entschlossen, sich in Beckenendlage zu drehen, was mir einen Kaiserschnitt einbringt, wenn sie sich bis zur Geburt nicht mehr dreht!
Aber abwarten - wir machen jetzt kleine Schritte und sind erst mal mit den leicht verbesserten Werten mehr als glücklich.
Es wird also auch in den nächsten Wochen täglich Äpfel und Ananas geben!

30. Mai 2007

Seit der letzten Kontrolluntersuchung sind 3 Wochen vergangen. 3 Wochen, in denen wir uns mehr als einmal Sorgen um unsere Kleine gemacht und uns trotzdem immer wieder gefangen haben. Bei der kleinsten Unregelmäßigkeit lagen die Nerven blank und Angst machte sich breit. Aber sobald sich die Kleine dann wieder wie gewohnt bewegte und mir mit kräftigen Tritten zu verstehen gab, dass es ihr gut geht, waren wir wieder beruhigt. Wir sind mittlerweile in der 31. SSW und bis zum errechneten Geburtstermin (30.07.2007) sind es noch knapp 9 Wochen. Wenn es nur noch eine Woche gutgeht. Nur noch eine Woche, damit wir die allerkritischste Zeit hinter uns hätten. Mit der Angst im Nacken geh ich zur nächsten Kontrolluntersuchung. Ich fühle mich soweit ganz gut, die Kreislaufprobleme sind derzeit nicht mehr so extrem, wie noch vor einigen Wochen und so kann ich mich auch zu Hause wieder viel freier bewegen. Die Äpfel verfolgen mich tagtäglich, aber noch schaffe ich es ganz gut, meine tägliche Ration "zu verdrücken". Dr. Schiweck ist mit den aktuellen Messwerten mehr als zufrieden. Sie haben sich erneut etwas verbessert und die Situation kann als stabil bezeichnet werden. Ein Lichtblick, der uns positiv stimmt und die Vermutungen der Hebamme bestätigt. Wenn die Befunde weiterhin so stabil bleiben, kann die Schwangerschaft bis zum errechneten Geburtstermin erhalten werden. Dr. Schiweck hat aber heute bereits angemerkt, dass er es befürworten würde, wenn ich die Kleine per Kaiserschnitt entbinde. Nach Durchsicht aller aktuellen Befunde sieht er diesen Geburtsweg als Sichersten an. Hmmmm....das deckt sich zwar in keinster Weise mit meinem Wunsch, unsere Kleine in der Geburtswanne zu gebären, aber letztendlich zählt nur, dass sie gesund und komplikationslos das Licht der Welt erblickt. Also verabschiede ich mich vom Traum einer Wassergeburt und beginne, mich seelisch und moralisch auf einen Kaiserschnitt einzustellen.

15. Juni 2007

Die 33. SSW ist erreicht und die aktuelle Kontrolluntersuchung zeigt mehr als stabile Werte auf. Die Kleine ist wachstumsmäßig immer noch gut 2 Wochen im Rückstand, aber körperlich und organisch sind keine Beeinträchtigungen festzustellen. Nur das zählt. Unsere Kleine ist fit und auch sehr bewegungsfreudig. Aufgrund ihrer Lebhaftigkeit ist es Herrn Dr. Schiweck leider nicht möglich, ein schönes Ultraschallbild zu machen. Aber das spielt keine Rolle. Sie ist fit und wir sind mit den aktuellen Befunden mehr als zufrieden. Und vor allem sind wir dankbar für jeden Tag, den sie noch in meinem Bauch heranwachsen darf. Jeder gewonnene Tag ist ein positiver Schritt zum gewünschten Ziel.

27. Juni 2007

Der nächste Termin bei der Hebamme steht an. Heute ist Hebamme Manuela in der Praxis und wir sprechen alle wichtigen Befunde der letzten Wochen durch. Manuela klärt uns über den Ablauf des Kaiserschnitts auf, erzählt uns, dass Patrik auch mit in den Operationssaal kann, wenn ich mich für eine Spinalanästhesie entscheide. Wenn ich mich allerdings für eine Vollnarkose entscheiden sollte, müsste Patrik vor dem Operationssaal warten und könnte dann seine Kleine in die Arme schließen. Hmmmm...so viele Informationen auf einmal und so viele Fragen, die einem durch den Kopf schießen. Manuela bittet uns, unsere Fragen alle aufzuschreiben und beim nächsten Termin in 2 Wochen den Zettel mitzubringen, damit wir alles in Ruhe durchsprechen können. Als vorläufiger Termin für den Kaiserschnitt wird der 20. bzw. 24. Juli 2007 festgelegt. Über den genauen Termin soll eine Woche vorher entschieden werden.

29. Juni 2007

Wir sind in der 35. SSW und können mit den Befunden weiterhin zufrieden sein. Die Kleine weist zwar immer noch einen enormen Wachstumsrückstand auf, hat aber in den letzten Wochen gut zugenommen. In knapp 4 Wochen soll der Kaiserschnitt gemacht werden und so langsam macht sich immer mal wieder ein wenig Angst bezüglich der Operation breit. Aber es wird schon alles gutgehen. Schließlich haben wir die schlimmsten Wochen bereits hinter uns!!!

12. Juli 2007

Der letzte Kontrolltermin vor der Entbindung steht an. Die Werte von Mutter und Kind sind zufriedenstellend und so langsam bin ich froh, dass ein Ende in Sicht ist. Die letzten Tage waren etwas beschwerlich, da ich mittlerweile doch einige Wassereinlagerungen in den Beinen habe. Aber wenn ich brav meine Ruhepausen einhalte und langsam mache, ist der Alltag gut zu bewältigen. Dr. Schiweck ist mit den aktuellen Ergebnissen auch sehr zufrieden. Er erklärt mir, dass mit unserer Kleinen soweit alles in Ordnung ist und dass sie bei der Geburt ein Gewicht von etwa 2500g haben wird. "Sie wird halt ein zierliches Mädel werden" hat er mir gesagt und damit konnte ich mich absolut anfreunden. Hauptsache fit und gesund - an Gewicht und Größe wird sie mit der Zeit schon zulegen.

22. Juli 2007

Unser letzter Sonntag als kinderloses Ehepaar. Morgen werde ich in der SHG-Klinik Merzig stationär aufgenommen und in 2 Tagen werden wir Eltern eines kleinen zierlichen Mädchens sein. Der Gedanke daran ist erfreulich, obwohl ich andererseits auch wieder Ängste einschleichen, weil ich Panik vor der Spinalanästhesie habe. Wir genießen die letzten Stunden unserer Zweisamkeit und freuen uns unheimlich auf die Geburt unseres Kindes.

Wie es dann weiterging könnt Ihr unter "Geburt und Klinikaufenthalt" nachlesen.



 
   
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